Aktionstag 2021

Wie ist unser „Schlaf in Zeiten von Covid-19“?

Dieser Frage geht die DGSM anlässlich Ihres diesjährigen Aktionstages Erholsamer Schlaf am 21. Juni nach und stellt Schlaf und Lockdown, Schlaf und Impfwirkung, Schlaf und psychische Gesundheit sowie das Schlafverhalten nach einer Covid-19 Erkrankung in den Fokus.

ZUM INFOFLYER

Laut einer aktuellen Studie* berichten 64% der Deutschen, dass sich ihr Schlafverhalten unter Corona-Bedingungen verändert hat. Mehr als jeder Zweite hat abends Probleme einzuschlafen und wacht morgens wie gerädert auf. „Das ist schon eine erhebliche Zahl“, sagt Dr. Hans-Günter Weeß, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Die Pandemie-Situation führt häufiger zu Schlafproblemen und psychischen Problemen oder verstärkt vorhandene Schlafstörungen, weil sie Kontrollverlust und Ängste unterschiedlicher Ausprägungen mit sich bringt. „Die Ungewissheit sorgt für eine innere Anspannung und diese ist der Feind des Schlafes“, so Weeß. Doch es gibt auch Menschen, die durch Corona mehr Schlaf abbekommen als zuvor, etwa diejenigen im Homeoffice. Daten von Energiebetrieben zeigen, dass sich die Spitzenzeit der Energienutzung um ca. eine Stunde nach hinten verschoben hat.

Am 18. Juni 2021 findet online eine Pressekonferenz mit schlafmedizinischen Experten in der Zeit von 10.00-11.00 Uhr statt. Dazu möchten wir interessierte Medienvertreter bereits jetzt recht herzlich einladen! Eine detaillierte Einladung mit Themen und Gesprächspartnern finden Sie hier.

*Quelle: mhplus Krankenkasse, Studie "Schlafen in Corona-Zeiten"