Die Arbeitsgruppe "Traum" möchte Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet koordinieren (z. B. Austausch von Daten, Analyseinstrumenten) und zur Integration der drei großen Richtungen (psychoanalytische Traumforschung, neurophysiologische Traumforschung und psychologische Traumforschung) beitragen. Wichtig wird die Erarbeitung standardisierter Meßinstrumente (Fragebogen, Traumerhebungsbogen, Traumtagebücher, Laborweckungsprotokolle) sein. Neben dem Bereich der Grundlagenforschung soll die Anwendung im Bereich der Schlafmedizin ein Schwerpunkt sein, z. B. Evaluation der Kognitiven Therapie bei Alpträumen, Analyse von Träumen von Patienten und Patientinnen mit Schlafstörungen, Effektivität von Traumarbeit innerhalb einer Psychotherapie.



Informationen zum Umgang mit Parasomnien

Ein Video (Dauer ca. 20 Minuten) mit Informationen zur Ursache und Behandlung von Alpträumen finden Sie folgend.

Albträume: Woher kommen sie und was kann ich dagegen tun? 
YouTube: https://youtu.be/vCErjygERrk 
Mediathek der Uni Düsseldorf: https://mediathek.hhu.de/watch/f037de13-416f-41af-beb9-2f7c31f6be5a (Kurzversion)



Publikationen der AG Traum



Fragebogen aus dem Bereich der Traumforschung

Die folgenden drei Fragebogen sind Open Access publiziert und können für wissenschaftliche Studien verwendet werden (nicht jedoch für kommerzielle Zwecke). Falls Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an die AG-SprecherInnen wenden.
 

Mannheimer Traumfragebogen (MADRE)

Insgesamt 20 Items erfassen Traumerinnerungshäufigkeit, Alptraumhäufigkeit, Einstellung zu Träumen und andere Variablen.

Die deutsche Version finden sie hier

Die englische Version finden sie hier

Die Originalpublikation finden sie hier

 

Fragebogen zum Luziden Träumen (LUSK)

Neben der Häufigkeit von luziden Träumen wird mittels 10 Items erfasst, wie gut die Person den Inhalt der luziden Träume beeinflussen kann (Lucid dreaming skills).

Die Originalpublikation mit der deutschen und englischen Version im Anhang finden sie hier

 

Fragebogen zur Einstellung zu Alpträumen (BANS)

Neben der Häufigkeit von Alpträumen und Belastung durch Alpträume wird mittels 6 Items erfasst, welche Einstellung die Person zu Alpträumen hat, z. B. „Manche Alpträume können Realität werden.“ oder „Alpträume enthalten Hinweise auf unbewusste Ängste.“ Die Studie zeigt, dass diese Einstellungen zum Stress, den die Alpträume verursachen, beitragen.

Die Originalpublikation mit der deutschen und englischen Version im Anhang finden sie hier


 

AG-Sprecher

Prof. Dr. phil. Michael Schredl
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Postfach 12 21 20
68072 Mannheim
Tel.: 0621-1703-1787
Fax: 0621-1703-1785
E-Mail: Michael.Schredl@zi-mannheim.de


Stellvertretende Sprecherin

Katharina Lüth
Universität Osnabrück
Institut für Kognitionswissenschaft
Wachsbleiche 27
49090 Osnabrück
Tel.: 0541 969 7091
E-Mail: katharina.lueth@uni-osnabrueck.de